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Sie durch uns an den Start |
Wenn
Sie sich heute entscheiden, eine eigene Existenz durch die Übernahme eines
bereits bestehenden Betriebes aufzubauen, haben Sie so viele Chancen wie selten
zuvor.
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Mittelständische
Unternehmen sind der Motor der deutschen Konjunktur. Sie erwirtschaften
zwei Drittel des Bruttosozialproduktes und bieten über 60 Prozent aller
Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz. Der Mittelstand bildet damit die
wesentliche Basis der Volkswirtschaft. Nach den Berechnungen des
Institutes für Mittelstandsforschung (IFM) stehen den knapp drei
Millionen mittelständischen Betrieben in Deutschland lediglich 5.800 Großunternehmen
gegenüber. Neue Arbeitsplätze sind in den letzten Jahren fast ausschließlich
im Mittelstand entstanden, zwischen 1987 und 1994 allein in den alten
Bundesländern rund zwei Millionen. Die Kraft der mittelständischen
Wirtschaft mit ihren Millionen Arbeitsplätzen bleibt aber nur erhalten,
wenn sich viele Existenzgründer finden, die unternehmerische
Verantwortung und Risiken nicht scheuen und sich und der Wirtschaft neue
Chancen erschließen.
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Irgendwann
wird er für jedes Unternehmen ein Thema: der Wechsel in der
unternehmerischen Verantwortung. Für den Menschen, der “seinen”
Betrieb jahrelang mit seiner Person, seinen Ideen, seinem Stil geprägt
hat, heißt es loszulassen und den Weg freizumachen für einen Nachfolger.
Für die neue Unternehmensführung heißt es, das Erworbene zu bewahren,
fortzuführen und nach den eigenen Vorstellungen und Zielen zu verändern.
Für beide Parteien bedeutet die Übergabe eines Unternehmens einen
wesentlichen Einschnitt in der persönlichen Lebensplanung. Letztlich ist
die Entscheidung über die Unternehmensnachfolge eine sehr wichtige
Entscheidung für das Unternehmen selbst - vor allem für seine
Mitarbeiter. Daher sollte diese Entscheidung sorgfältig vorbereitet und
verantwortungsvoll umgesetzt werden.
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Etwa
300.000 mittelständische Unternehmen mit ca. vier Millionen Mitarbeitern
werden bis zur Jahrtausendwende in neue Hände übergehen. Das Institut für
Mittelstandsforschung hat diese Zahl in drei Kategorien unterteilt:
136.800 Unternehmen, die im Generationswechsel übergeben werden, 93.500,
bei denen der Wechsel an der Spitze durch eine plötzliche schwere
Krankheit oder den Tod nötig wird, und 69.700 Unternehmer, die sich zurückziehen
wollen oder müssen. Zwei wichtige Tendenzen hat das Institutes für
Mittelstandsforschung (IFM) in seiner Studie ermittelt:
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Je
größer das Unternehmen ist, desto stärker ist der Anteil der Übernahmen
durch Mitarbeiter oder externe Führungskräfte. |
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Je
kleiner der Betrieb ist, desto größer ist die Gefahr, dass er wegen
einer gescheiterten Übernahme stillgelegt werden muss. |
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Bei
vielen Familienunternehmen gilt die Weitergabe des Unternehmens an die
nachfolgende Generation aus der eigenen Familie als Idealfall. Es kommt
nicht selten vor, dass bei Traditionsunternehmen, die in der dritten oder
vierten Generation geführt werden, gerade dieser Idealfall nicht
eintritt. Aber auch bei jüngeren Familienunternehmen realisiert sich der
Wunsch der Unternehmensfortsetzung aus dem Kreis der Familie nicht, weil
eine nicht geringe Zahl von “geborenen” Unternehmensnachfolgern nicht
bereit ist, das Familienunternehmen fortzusetzen.
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Häufig
orientieren sich die Kinder bei ihrer Ausbildung nicht mehr am Handwerk
des Vaters oder der Mutter. Größere Familienunternehmen leiden zum Teil
darunter, dass die Familienmitglieder oder Familienstämme
unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der Unternehmensnachfolge haben
und dass sie diesen Konflikt im Unternehmen austragen. Vielfach scheuen
die Kinder die Risiken der Selbständigkeit oder sind nicht bereit, ihre
gesamte Arbeitskraft und Zeit dem Unternehmen zu widmen. Außerdem
ergreifen Unternehmer oft viel zu spät die Initiative, wenn es darum
geht, das Lebenswerk in jüngere Hände zu legen.
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Die
Unternehmernachfolge ist für beide Beteiligten, für den Übergeber und
für den Übernehmer, ein einschneidender Schritt. Der Übergeber gibt
sein Unternehmen, sein Lebenswerk, aus der Hand; spiegelbildlich tritt der
Übernehmer mit der Existenzgründung in einen neuen Lebensabschnitt ein.
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Jede
Unternehmensübergabe ist, wenn der Generationswechsel glückt,
gleichzeitig auch eine Existenzgründung. Dabei gilt es für den
Existenzgründer, die Möglichkeiten beim Weg in die berufliche Selbständigkeit
miteinander abzuwägen. Während Neugründungen den Markt erst erobern müssen,
haben etablierte Unternehmen ihren Platz auf dem Markt bereits
eingenommen. Der Nachfolger muss sich deshalb eingehend prüfen und
fragen: Bin ich auf die Übernahme des von meinem Vorgänger geprägten
Betriebes vorbereitet? Passe ich überhaupt zum Unternehmen?
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Diese
Informationen richten sich an beide Parteien einer Betriebsübernahme: an
den Übergeber ebenso wie an den Übernehmer. Wir möchten Sie motivieren,
ein solches Projekt gut vorbereitet anzugehen. Der Erfolg setzt gründliche
Information und intensive Planung voraus. Denn Sie haben
Gestaltungsoptionen. Prüfen Sie Alternativen, wägen Sie Chancen und
Risiken ab, entscheiden Sie! Stellen Sie sich Ihrer besonderen
Verantwortung für die Menschen, die in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrem zukünftigen
Unternehmen ihren Arbeitsplatz haben und die Sicherheit brauchen, dass es
auch nach dem Wechsel in der Unternehmensführung weitergeht. Wir wollen
Sie ermutigen, diese Verantwortung wahrzunehmen und in weitsichtiges,
erfolgreiches Handeln umzusetzen.
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Wir versprechen
Ihnen bereits jetzt, dass wir Sie den gesamten Weg professionell begleiten
wollen.
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